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Freistellung, Beschnitt, Transparenz und Canvas

Ein freigestelltes Motiv muss nicht randlos sein. Es kann auf einer großen transparenten Fläche liegen. Umgekehrt kann ein Bild auf seine sichtbaren Grenzen beschnitten sein und trotzdem einen weißen Hintergrund haben. Lege daher zuerst fest, welches Ergebnis du brauchst.

Voraussetzungen

Du kennst die aktive Kunden-JSON und kannst die Quelle in Photoshop auf Pfade, Transparenz und sichtbare Ebenen prüfen. Die folgenden Einstellungen betreffen die reguläre Webverarbeitung. Printbilder werden dort nicht wie die Webvorlage beschnitten. Koordinatenpaare mit .crop sind ein eigener Mechanismus und nicht Teil dieser Anleitung.

Die Begriffe auseinanderhalten

Einstellung oder Eigenschaft Wirkung bzw. Bedeutung
Beschneidungspfad Ein ausdrücklich als Clipping-Pfad markierter Pfad. Er kann das freizustellende Motiv festlegen.
webOptions.switches.trim Wählt die Pfadregel: clipping, onlyOnePath oder no.
mainFolder.web.noTrim Dokumentierte globale Abschaltabsicht mit true; der gelesene Reader überschreibt den daraus gesetzten Trimmodus später. Keine sichere globale Vorrangregel daraus ableiten.
noTrim am einzelnen Webausgang Unterbindet mit true das Trimmen für diesen Ausgang.
Eingangsunterordner nocrop Dokumentierter eingangsbezogener Weg, die Beschneidung auszuschalten.
transparentBeschneiden Steuert das Beschneiden an transparenten Pixeln.
useWeissBeschneiden Steuert das Beschneiden weißer Ränder mittels js/weiss_beschneiden.jsx.
flatten Kann Transparenz durch Reduzierung auf einen Hintergrund entfernen. false erzeugt selbst noch keine Transparenz.
canvas Vergrößert die Arbeitsfläche prozentual; es ist keine Pfadauswahl und keine Export-Transparenzoption.

An einem Pfad freistellen und eng beschneiden

  1. Prüfe in Photoshop, ob wirklich ein Beschneidungspfad definiert ist. Ein gespeicherter Pfadname allein genügt für die Regel clipping nicht.
  2. Wähle unter webOptions.switches.trim die Regel clipping.
  3. Soll auch ein einzelner nicht als Clipping deklarierter Pfad verwendet werden, wähle stattdessen onlyOnePath. Dafür darf nur ein Pfad vorhanden sein, und dieser darf kein Arbeitspfad (psWorkPath) sein.
  4. Kontrolliere lokales noTrim und den tatsächlichen Eingangsweg (nocrop). Die dokumentierte globale noTrim-Abschaltung hat im gelesenen Reader einen Überschreibungskonflikt; bewerte ihre Wirkung nicht allein anhand des Feldwerts.
  5. Prüfe nach Aktivierung die Motivkanten und Außenmaße. Die Pfadfreistellung erzeugt zunächst transparente Pixel außerhalb des Motivs; das Trimmen verkleinert anschließend die Fläche.

Details: Beschneidungspfad und einzelner Nicht-Arbeitspfad.

Vorhandene transparente Ränder erhalten

  1. Wähle am betroffenen Webausgang noTrim: true. Das wählt im gelesenen Ausgangszweig die ungetrimmte Vorlage. Verlasse dich für sämtliche Webausgänge nicht allein auf das globale Feld: Sein Einfluss auf den Trimmodus wird im gelesenen Reader später überschrieben; siehe noTrim und nocrop.
  2. Wähle ein Format, das Transparenz unterstützt, beispielsweise png-24.
  3. Setze die passende Exportoption webOptions.png24Options.transparency: true und am Ausgang flatten: false.
  4. Prüfe unabhängig davon, ob canvas oder specialSize zusätzliche Ränder erzeugen. Sonst lässt sich ein erhaltener Quellrand nicht von neuem Leerraum unterscheiden.
  5. Öffne das Ergebnis vor unterschiedlich hellen Hintergründen. Kontrolliere Alpha/Transparenz und vergleiche die Lage des Motivs relativ zur gesamten Bildfläche. Eine korrekte Pixelgröße allein belegt nicht, dass die ursprünglichen Ränder erhalten wurden.

trim: "no" ist als Abschaltung der Pfadbeschneidung beschrieben. Verwende es nicht als alleinigen Beweis, dass Transparenzbeschnitt und jede weitere Flächenänderung ausgeschlossen sind. Für den gezielten Erhalt des Randes sind noTrim und die Prüfung der übrigen Verarbeitung entscheidend.

Weißtrim separat prüfen: Im gelesenen Ablauf läuft das Weißbeschneidungsskript vor der Auswahl der getrimmten beziehungsweise ungetrimmten Webvorlage. Weder noTrim noch nocrop belegen deshalb, dass dieses Skript gar nicht aufgerufen wird. Prüfe die eigene Einstellung useWeissBeschneiden und die tatsächlichen Motiv-/Alphagrenzen; Details unter Weiße Ränder beschneiden.

Widerspruch im Handbuch: FAQ S. 67 nennt einmal noTrim: false zum Abschalten; S. 23, FAQ S. 65 und die History-Tabelle auf S. 74 beschreiben true als Abschaltung. Diese Anleitung folgt der übereinstimmenden Beschreibung mit true. Die History vom 09.10.2026 nennt außerdem die Korrektur eines unerwünschten Transparenzbeschnitts nach dem Skalieren. Daraus folgt keine Zusage für eine unbekannte installierte Fassung.

Raum um das Motiv ergänzen

Für eine zentrierte Erweiterung um je 10 Prozent zeigt dieses unvollständige Konfigurationsfragment eines vorhandenen Webausgangs die benötigten Canvas-Felder. Es ersetzt keine Kunden-JSON; die Werte sind ein Beispiel, keine Standards:

{
  "canvas": {
    "widthPercent": 10,
    "heightPercent": 10,
    "horizontalAlignment": "Cntr",
    "verticalAlignment": "Cntr"
  }
}

Die Ausrichtungen lauten horizontal Left, Cntr, Rght, vertikal Top, Cntr, Bttm. Bei einer nicht mittigen Ausrichtung verschiebt Photoshop das Motiv in die angegebene Richtung; neuer Raum entsteht auf der gegenüberliegenden Seite.

Prüfe sowohl imageDefaults.canvas als auch das lokale canvas des Ausgangs. Im gelesenen Source gehört die globale Canvasphase zum aktiven Schattenzweig; ein davon unabhängiger globaler Rand ist dort nicht nachgewiesen. Lokaler Canvas ist eine separate Phase nach der Größenanpassung und kann zusätzlich auf die bereits veränderte Vorlage wirken. Beschreibe ihn deshalb nicht als pauschalen Override. fixed/square können die Außenfläche danach nochmals verändern. Füllung und Transparenz hängen auch vom Dokumentzustand und Ausgabeformat ab; eine beliebige Canvas-Farbe ist damit nicht zugesichert. Für exakte Außenmaße statt prozentualer Erweiterung nutze die Größenregel fixed.

Ein Schatten benötigt zusätzlich einen geeigneten Beschneidungspfad mit sichtbarer Ebene, eine Arbeitsflächenerweiterung und Deckkraft größer null. Das Handbuch beschreibt nocanvas als Eingangsregel zur Unterdrückung; im gezielt untersuchten Form1.cs wurde jedoch kein entsprechendes Literal gefunden. Diese Abschaltung ist für den Quellstand daher nicht als zuverlässig wirksam belegt. Siehe nocanvas und seine Implementierungsgrenze. Canvas allein ist kein Auftrag zur Schattenerzeugung. Weitere Details: Canvas und Schatten.

Feldanker: trim · noTrim · flatten · PNG-Transparenz.

Quellen

Herstellerhandbuch ImageConvert, Stand 09.10.2026, ImageConvert-4.pdf: gedruckte S. 11 und 14 (PDF-S. 15 und 18), S. 18 und 21 (PDF-S. 22 und 25), S. 23 (PDF-S. 27), S. 36–38 (PDF-S. 40–42), FAQ S. 64–68 (PDF-S. 68–72), History S. 69 und 74 (PDF-S. 73 und 78). Alte DAT-Kürzel werden nicht als JSON-Eingabe verwendet.

Ergänzende statische Sourcebefunde gemäß den direkt geprüften Referenzen WB-14/16/18/20: Intake IC/Form1.cs, Revisionsliteral 20261013, insbesondere 783–786 und 1006–1008 (globaler Trimmodus), 4321–4327 (Weißscript), 4463–4477 (globale Schatten-/Canvasphase), 4625–4632 und 4664–4722 (lokale Canvas-/Größenphasen). Diese Grenzen belegen keine Identität oder Laufwirkung einer installierten EXE.