PR-06 – RGB oder CMYK über das Formatsuffix wählen¶
Ein rgb- oder cmyk-Suffix am Druckformat fordert den entsprechenden Farbmodus an. Ohne Suffix beschreibt das Handbuch den Originalfarbraum als normale Ausgangsbasis. Ein Farbmodus ist aber kein konkretes ICC-Zielprofil und keine Garantie einer bestimmten Druckbedingung.
Konfigurationsort und Werte¶
Kunden-JSON: mainFolder.print.subFolder[].format, ausdrücklich als Formatwert, nicht als Feld namens psdrgb.
| Beispielwert | Basisformat | angeforderter Farbmodus |
|---|---|---|
"psdrgb" |
PSD | RGB |
"psdcmyk" |
PSD | CMYK |
"pdfrgb" |
RGB | |
"psd" |
PSD | keine zusätzliche Modusforderung durch das Suffix |
Diese Beispiele sind belegt, keine vollständige Liste zulässiger Format-/Moduskombinationen und keine Defaults. Nicht jedes Format kann jeden Farbmodus speichern.
Vorgehen und Beispiel¶
- Wähle einen vorhandenen konvertierenden Printausgang. Vermeide für dieses Rezept den speziellen JPEG-Slot und die Originalkopierroute.
- Lege zuerst das Basisformat, dann den gewünschten Modus fest.
- Trage etwa
psdcmykals zusammenhängenden Formatwert ein. Prüfe ein eventuell zusätzliches ICC-Zielprofil. - Übernimm die Änderung nach Konfiguration bearbeiten. Kontrolliere tatsächlichen Farbmodus und eingebettetes Profil getrennt.
Fragment für einen bestehenden Printslot 3, kein Standard:
Das fordert eine CMYK-PSD an, aber kein bestimmtes CMYK-Profil. Ein festes Profil muss über den passenden Profilvertrag behandelt werden.
Grenzen und Zusammenspiel¶
Der gelesene Reader trennt das Suffix vom Basisformat und setzt eine interne Moduskennung. Der gelesene Print-1-Wirkungspfad nutzt dafür ChangeMode; anschließend kann die Profilroutine eine weitere ConvertProfile-Operation auslösen. Print 2 besitzt eine eigene Reihenfolge. Daraus folgt keine format- und slotübergreifend identische Farbkonvertierung.
Ein unpassendes Profil, Photoshop-Arbeitsfarbräume, Aktionen und Skripte können das Ergebnis beeinflussen. Ein RGB-/CMYK-Suffix allein belegt weder einen definierten Rendering Intent noch Schwarzpunktkompensation oder konkrete ICC-Bytes. Die historische DAT-Option Color: n ist kein dafür verfügbarer JSON-Zusatzschalter.
Feld: Print-format. Weiter: Druckformate, Profilkonvertierung, Printstruktur, Web-/Printanleitung.
Quellen¶
ImageConvert-4.pdf, 09.10.2026, PDF-S. 21 (gedruckt 17), Farbmodusabsatz; Printschema PDF-S. 17 mit psdcmyk/psdrgb. Statischer Intake IC/Form1.cs, compiledate 20261013: 674–690, 4057–4065, 4081 und 4188–4197. Kein nativer Farbqualitätsnachweis.