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ACT-03 – Aktionen/Skripte pro Print- oder Webausgang

Was macht die Funktion?

Listen am Ausgang sollen nur die dort erzeugte Datei bearbeiten, etwa Pfade aus einer Web-PSD entfernen. Sie werden nicht automatisch anstelle der kundenweiten oder typweiten Listen ausgeführt. Printslot 1 ist in der untersuchten Fassung zusätzlich Quelle der Print-globalen Listen und damit kein verlässlich isolierter lokaler Scope.

Wo wird sie konfiguriert?

Im vorhandenen Objekt unter mainFolder.print.subFolder[] bzw. mainFolder.web.subFolder[]. Printposition 0 ist die Originalablage; die vier Printausgänge liegen an 1–4. Weblisten beginnen in der JSON bei 0. Interne Webindizes ab 5 sind keine JSON-Indizes, die du übernehmen sollst.

Feld im Ausgangsobjekt Wertform Aufgabe / Grenze
actions Liste exakter Aktionsnamen Lokaler Aktionsaufruf nach den übergeordneten Aktionslisten
actionsVor Liste exakter Aktionsnamen Dokumentierte Vorbearbeitung; ein direkter Sourceaufruf ist nur für Printslot 1 gefunden
scripts Liste existierender .js-/.jsx-Dateinamen Lokaler Skriptaufruf über ApplyScripts
scriptsVor Liste existierender Skriptdateinamen Vorbearbeitung in den erreichten ApplyScriptsVor-Zweigen; Print1 hat zusätzlich einen frühen direkten Aufruf

Maximal zehn Einträge pro Liste, zusammenhängend ab 0; leere Liste [] ohne Auftrag. Die Bedeutung eines Skripts entsteht aus seiner Datei, nicht aus dem Namen der Liste.

Feldanker Print: actions · actionsVor · scripts · scriptsVor.

Feldanker Web: actions · actionsVor · scripts · scriptsVor.

Voraussetzungen und Vorgehen

  1. Identifiziere das vorhandene Ausgabeobjekt anhand von Position und name. Lege nicht unbedacht eine neue Liste mit verschobenen Slots an.
  2. Prüfe, dass der Ausgang aktiv ist und durch seine übrigen Bedingungen erreicht wird. Ein Listeneintrag aktiviert keinen Ausgang.
  3. Prüfe für Aktionen die Gruppe aus dem Kundennamen, für Skripte die Datei in js.
  4. Ergänze nur die benötigte lokale Liste. Kontrolliere kundenweite und typweite Doppelbelegungen; bei Print besonders Slot 1.
  5. Übernimm die Änderung nach Konfiguration bearbeiten. Prüfe das Zielmerkmal und daneben mindestens eine Ausgabe, die unverändert bleiben soll.

Beispiel

Fragment innerhalb eines bereits eingerichteten Webausgangs, keine vollständige Ausgangs- oder Kundenkonfiguration:

{
  "actions": [],
  "actionsVor": [],
  "scripts": ["Pfade-entfernen.js"],
  "scriptsVor": []
}

Für eine Web-PSD mit erhaltenen Pfaden fordert das Beispiel die Entfernung sämtlicher Pfade im erreichten lokalen Skriptaufruf an. Ob Pfade vorher vorhanden waren und ob andere Merkmale erhalten bleiben, muss separat kontrolliert werden. Dass ein JPEG keinen gespeicherten Beschneidungspfad zeigt, beweist allein keine Skriptausführung.

Ablauf und Grenzen

Im regulären Webzweig folgen ApplyActions(k) und ApplyScripts(k) auf die vorangehenden Bildoperationen. Ein entsprechender lokaler Web-actionsVor-Aufruf ist nicht belegt. Der direkt gefundene Print1-Voraufruf und spätere Skriptvorhandler sind unterschiedliche Stellen; „Vor“ bezeichnet deshalb keine für alle Ausgänge identische Phase. Auch bei bleibt oder übersprungenen Ausgaben darf eine Bearbeitung nicht ohne Prüfung behauptet werden.

Skripte können Ebenen, Pfade, Modus oder Dokumentzustand ändern. Nachfolgende Größen-, Profil- oder Speicheroperationen können sichtbare Wirkungen überformen. Ein OK ersetzt die Merkmalsprüfung nicht. Siehe Pfadentfernung und Laufgrenze.

Quellen und Einordnung

ImageConvert-4.pdf, 09.10.2026, PDF-S. 34 (gedruckt 30). IC/Form1.cs 713–724, 1145–1148, 1652–1682, 2149–2165, 2244–2260, 2340–2355, 3698–3728, 4740–4741; Quellstand. Statische Lesung, kein neuer Produktlauf.

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