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Freistellerinformation mit cutoutResult

cutoutResult schaltet eine zusätzliche Prüfung der Freistelleignung ein. Das Ergebnis landet in Feld 19 der Bildinfo. Die Prüfung ist weder eine KI-Freistellung noch eine Zusage, dass ImageConvert daraus einen Beschneidungspfad, eine Maske oder ein fertig freigestelltes Bild erzeugt.

Für tatsächlichen Pfadbeschnitt, Transparenz und Arbeitsfläche gilt die entsprechende Anleitung. Die verbindliche komplette Feldpositionsreferenz bleibt LOG-01; diese Seite erklärt nur die Rand-/Eignungsprüfung.

Einstellungsort und benötigte Dateien

Die Einstellung steht direkt an der Wurzel der Kunden-JSON, nicht in imageDefaults, einem Ausgabeobjekt oder generalSettings.json:

{"cutoutResult": true}

Das ist ein Fragment innerhalb einer vorhandenen Kundenkonfiguration, keine vollständige Startdatei und kein Default. cutoutResult wird im vorhandenen Reader verpflichtend als Boolean gelesen. false deaktiviert die Zusatzprüfung, bedeutet aber nicht „Bild ist sicher ungeeignet“.

Datei Aufgabe und tatsächlicher Fundort im Source
weissraum.jsx Vorgelagerte Randprüfung; unter Programmverzeichnis\js\. Liefert dem Aufrufer true, false oder transparent.
CutOutResult.jsx Zusätzliche Eignungsbewertung; ebenfalls unter Programmverzeichnis\js\. Der C#-Aufrufer erwartet den Klassifikationsstring als Ergebnis von DoJavaScriptFile.

Das Handbuch nennt für CutOutResult.jsx verkürzt das Programmverzeichnis. Der gelesene Source bindet dagegen scriptFolder = startupPath + "js\\" und sucht dort. Die bloße Ablage im Programmroot erfüllt diesen Aufruf nicht. Fehlt das Skript beim Start trotz aktivierter Kundenoption, protokolliert ImageConvert dies und deaktiviert die Zusatzprüfung für diesen Kunden im laufenden Programm.

Die vorhandenen projektlokalen Skripte belegen den Inhalt dieser Referenz, nicht ihre Installation auf einem Anwenderrechner. Diese Seite bietet keinen ungeprüften Skriptdownload an.

So gehst du vor

  1. Prüfe die zur installierten Programmfassung gehörenden Skripte und deren tatsächliche Ablage in js. Verwechsle weissraum.jsx nicht mit dem anders arbeitenden Trimskript Weiss_beschneiden.jsx.
  2. Setze cutoutResult für den betroffenen Kunden ausdrücklich auf true oder false. Übernimm die Änderung nach Konfiguration bearbeiten, einschließlich abgestimmtem Neustart.
  3. Kontrolliere beim Start die Kundenmeldungen auf ein fehlendes CutOutResult.jsx. Eine gespeicherte JSON mit true beweist keine im Programm verbliebene Freigabe.
  4. Ordne die erzeugte Bildinfo dem richtigen Ergebnis zu und lies Feld 18/19 nach LOG-01. Video- und Nichtbildinfos haben dort keinen entsprechenden Klassifikationsvertrag.
  5. Bei fehlender oder unerwarteter Information prüfe zuerst Skriptfassung, Rückgabe und Diagnosemeldungen. OK als allgemeiner Verarbeitungsstatus ist kein Gütesiegel der Klassifikation.

Ablauf und Ergebniswerte

Zunächst ruft RaenderErkennen das Randprüfskript auf. Seine Rückgabe belegt die initiale Weißrandinformation in Feld 18. Bei transparent setzt der Code Feld 17 auf true und Feld 18 auf false; CutOutResult.jsx wird dann übersprungen. Andernfalls folgt bei aktiver Freigabe die Eignungsprüfung. Liefert diese whitespace, setzt der Code Feld 18 auf true; Feld 19 übernimmt die Rückgabe.

Feld-19-Wert Bedeutung für die Auswertung
whitespace Skriptklassifikation Weißraum; der Caller setzt außerdem das Weißrandflag.
sicher Positive Eignungsklasse des Skripts; keine Garantie erfolgreicher Freistellung.
nicht sicher Unsichere Eignungsklasse, nicht mit einem technischen Fehler gleichsetzen.
vielleicht Weitere unbestimmte Eignungsklasse.
nein Negative Eignungsklasse des Skripts.
no info Keine zugelassene Zusatzprüfung; kein negatives Prüfergebnis.
transparent Sonderwert des vorgeschalteten Gatewegs, keine nachträgliche CutOut-Klassifikation.

Die Strings sind exakte Ergebniswerte, keine Wahrscheinlichkeiten oder numerischen Schwellen für Anwender. Die gelesene rückgebende Skriptfassung klassifiziert anhand von Randfarbstichproben, Farbabständen, Weißanteil und Verlaufskriterien. Daraus folgt kein universeller Genauigkeitswert.

Wichtige Grenzen

Transparenz und deaktivierte Prüfung: Das Handbuch beschreibt Feld 19 bei transparentem Rand allgemein als transparent. Der Source initialisiert Feld 19 aber nur bei aktivem bFreisteller so; sonst mit no info. Der anschließende Transparenzzweig ändert nur Feld 17/18. Deshalb kann bei deaktivierter Zusatzprüfung gleichzeitig Feld 17 true und Feld 19 no info sein. Die Regel „17=true bedeutet immer 19=transparent“ wäre falsch.

Transparenz ist hier ein Skriptsignal: Die konkret gelesene weissraum.jsx prüft vier Eckfarbwerte. Ihr Catchzweig liefert bei jedem dort aufgefangenen Fehler transparent, nicht ausschließlich bei unabhängig nachgewiesenem Alpha. Die Rückgabe deshalb nicht als vollständige Alphakanalanalyse oder sichere Transparenzmessung weiterverwenden.

Rückgabe statt TXT: Eine ältere gelieferte CutOut-Fassung schrieb eine Ergebnistextdatei. Der gelesene C#-Caller liest diese Datei nicht, sondern verwendet direkt die COM-Rückgabe. Die später gelieferte Fassung mit main() / return myClippingResult / abschließendem main(); besitzt die passende statische Aufrufform. Die Dateiendung .jsx und eine erfolgreiche Syntaxprüfung allein beweisen weder diese Rückgabe in Photoshop noch die Klassifikationsgüte.

Fehler sind keine zusätzliche Ergebnisklasse: Der Caller übernimmt den Rückgabestring ohne geschlossenes Enum und stellt bei Ausnahme nicht verlässlich eine eigene Feld-19-Fehlerklasse her. Ebenso wird ein fehlendes Randprüfskript protokolliert. Unbekannte, leere oder widersprüchliche Werte mit den Diagnosemeldungen abgleichen, nicht in nein umdeuten.

Das Prüfskript kann für die Analyse intern Ebenen zusammenführen und Dokumentzustände verändern. Der Source legt dafür eine Dokumentkopie an. „Keine automatische Freistellung“ bedeutet daher nicht „jeder Skriptaufruf ist intern nebenwirkungsfrei“.

Quellen und Gültigkeit

ImageConvert-4.pdf, 09.10.2026, physisch S. 11, 31–32 und 47 (gedruckt S. 7, 27–28 und 43). IC/Form1.cs, Intake-Revisionsliteral 20261013: Z. 183, 564, 2030–2041, 5669 und 6130–6174. Direkt gelesene Originalskripte: weissraum.jsx, Z. 1–41; rückgebende Herstellerlieferung CutOutResult (1).jsx, insbesondere Z. 1–47, 235–275 und 605. Ältere TXT-Fassung und spätere Rückgabefassung bleiben getrennte Revisionsstände. Kein neuer Photoshop-/COM-Lauf, keine behauptete Übereinstimmung mit einer installierten EXE.