WB-10 – Sichtbare Ebenen für Webbilder zusammenfassen, außer animierte GIFs¶
Was macht die Funktion?¶
Vor der regulären Webausgabe fasst ImageConvert sichtbare Ebenen zu einer Webvorlage zusammen. Das soll die sichtbare Darstellung liefern, nicht die Bearbeitungsstruktur der Quelle konservieren. Ein Web-PSD ist deshalb kein sicherer Ersatz für ein ebenenerhaltendes Print-PSD oder das Original.
Wo wird sie konfiguriert?¶
Es gibt dafür keinen eigenen JSON-Schalter. „Automatisch“ ist kein Feldname. Der gelesene Source versucht MergeVisibleLayers, wenn mehr als eine Ebene und mehr als eine sichtbare Ebene vorhanden sind. Er nimmt Quellen mit Endung .gif aus diesem Zweig aus; der Code prüft dort nicht erst die tatsächliche Animation. Im Fehlerfall versucht er Flatten.
| Vorgang | Wirkung / Grenze |
|---|---|
| Sichtbare Ebenen zusammenfassen | Sichtbare Komposition vereinigen; nicht pauschal alle unsichtbaren Ebenen aktivieren |
| Flatten als Fehlerersatz | Kann Transparenz entfernen; unabhängig vom lokalen flatten: false |
| Bereinigung der Webkopie | Der Source entfernt in einem weiteren Nicht-GIF-Zweig Hintergrund-/unsichtbare ArtLayers nach vorheriger Hintergrundduplizierung |
Lokales flatten |
Zusätzlicher Speicherentscheid für WEBP/AVIF, siehe WB-22 |
| Zeichenflächenexport | Separater PSD-Vorverarbeitungsschritt, kein Synonym für Merge |
Bedienung und Beispiel¶
- Kontrolliere in Photoshop die Sichtbarkeit der Quelle, insbesondere versteckte Schatten und Spiegelungen.
- Verwende für die Webausgabe die gewünschte sichtbare Komposition. Benötigte Ebenenerhaltung plane separat im geeigneten Print-/Originalweg.
- Vergleiche die Webausgabe mit der sichtbaren Quelle. Prüfe Alpha gesondert; ein plausibles Vorschaubild beweist keine Transparenz.
Beispiel: Ein Produkt-PSD enthält ein sichtbares Motiv und einen unsichtbaren Spiegelungslayer. Die Webdarstellung soll die Spiegelung nicht neu einblenden. Eine PNG-Ausgabe mit passender Transparenzoption kann transparent bleiben, aber flatten: false kann einen zuvor eingetretenen Flatten-Fallback nicht rückgängig machen. Dafür wird kein zusätzlicher „Merge“-JSON-Key eingetragen.
Verifizierter Projektstand¶
Die Befunde vom 27.08.2026 zu unsichtbareEbeneAktiv.psd und vom 31.08.2026 zu Nur Gruppenebenen.psd beschreiben erhaltene Sichtbarkeit beziehungsweise Gruppen in den geprüften Printausgaben und einen passenden sichtbaren Webvergleich. Sie belegen nicht jede Ebenen-/Maskenkombination. Der damalige Zeichenflächenfall erzeugte drei Folge-PSDs aus drei Artboards; die Zahl drei ist keine Produktgrenze.
Inhaltserhaltung je Zeichenfläche (Sollentscheidung 14.10.2026)¶
Die datierte Projektanforderung verlangt pro Export die Inhalte und Größe der Zielzeichenfläche, nicht die Gesamtausdehnung aller Zeichenflächen. Eine einzelne echte Zielzeichenfläche in der Folge-PSD ist dabei zulässig. Das ist kein neuer Laufnachweis und entscheidet keine anderen Exportformate oder globalen Ebenen außerhalb der Zeichenflächen.
Artboard-Diagnose ist kein Exportnachweis¶
artboards.jsx zählt Zeichenflächen. Der Source ruft bei mehr als einer Zeichenfläche getrennt Zeichenflaechen_Exportieren.jsx auf; das Handbuch nennt Zeichenflaechen_exportieren.jsx. Die unterschiedlichen Tokens nicht still vereinheitlichen. Ein vorhandenes Zählscript beweist kein vorhandenes funktionsfähiges Exportscript. Bei fehlendem Exporter protokolliert der gelesene Zweig den Mangel, stoppt aber die gewöhnliche Verarbeitung nicht generell. Daraus keine verlässliche Aufspaltung einer unbekannten Installation ableiten.
Quellen und Einordnung¶
ImageConvert-4.pdf, 09.10.2026, PDF-S. 11–12 und 39–40 (Ebenen). Statisch IC/Form1.cs 4333–4394, 7429–7531; Quellstand. Historisch docs/ABSCHLUSS_MINITEST_31.08.2026.md, Block 4; Anforderung docs/kompletttest/jonko-klarstellungen-20261014.md, Abschnitt 5. Kein neuer Export-/Binarynachweis.
Feldanker zur Abgrenzung, nicht zum automatischen Merge: flatten. Weiter: PNG · Freistellung und Transparenz · Printformate · Web.