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ACT-04 – Aktionen/Skripte pro Eingangsordner vor oder nach Verarbeitung

Was macht die Funktion?

Das Handbuch beschreibt Bearbeitungen für Bilder, die über einen bestimmten Eingangsordner eingehen. So ließe sich eine nötige Korrektur an den Eingangsweg binden, statt sie an allen Ausgängen zu wiederholen. Die untersuchte Implementierung belegt diese saubere Bindung jedoch nicht.

Wo wird sie konfiguriert?

Tatsächlich gelesene Listen stehen an mainFolder.inbox.subFolder[], nicht direkt an mainFolder.inbox. Der Reader durchläuft die Eingangspositionen 0–8; ihre fachliche Bedeutung hängt von der festen Eingangsstruktur ab. Siehe Eingangsfunktionen.

Feld am Eingangsobjekt Form Dokumentierte Absicht / Sourcegrenze
actions Liste von Aktionsnamen Nachbearbeitung abhängig vom Eingang; Handler verwendet diese Liste bereits in ApplyActions(0)
actionsVor Liste von Aktionsnamen Vorbearbeitung; gelesen, kein ausführender Verbraucher dieser Vorliste gefunden
scripts Liste realer Skriptdateinamen Wird gelesen; Aufrufzweig ApplyScripts(0) ist im gezielten Aufrufstellensuchlauf nicht gefunden
scriptsVor Liste realer Skriptdateinamen Früher Handler ApplyScriptsVor(0) vorhanden, aber keine gesicherte Beschränkung auf den aktuellen Eingang

Maximal zehn zusammenhängende Einträge je Liste, [] ohne Einträge. Die historischen Anker inbox.actions, inbox.actionsVor, inbox.scripts, inbox.scriptsVor bleiben als Erläuterungsziele erhalten. Sie bezeichnen keine wirksamen Rootlisten oder Parseraliase.

Voraussetzungen und Vorgehen

  1. Ermittle die tatsächliche Eingangsposition in der vorhandenen Kunden-JSON. Ein beliebiger Ordnername ersetzt die feste Positionsrolle nicht.
  2. Prüfe Aktion und Gruppe bzw. Skriptdatei unter js.
  3. Verwende für neue gezielte Bearbeitungen nach Möglichkeit einen belegten Ausgangsscope. Übernimm eine Eingangszuordnung nicht allein aufgrund ihrer dokumentierten Absicht.
  4. Falls die Eingangsbindung gebraucht wird, lass zuerst die Wirkung der konkreten Programmfassung bestätigen: gewünschter Eingang, anderer Eingang, betroffene und unbetroffene Ausgaben gehören zur Gegenkontrolle.
  5. Änderungen nur gesichert und abgestimmt übernehmen; keine laufende Installation allein für diese Klärung umkonfigurieren.

Beispiel

Neutrales Fragment innerhalb eines vorhandenen Eingangsobjekts:

{
  "actions": [],
  "actionsVor": [],
  "scripts": [],
  "scriptsVor": []
}

Diese vier leeren Listen beauftragen an diesem Objekt keine Bearbeitung. Für eine gewünschte Pfadentfernung würde ein realer Dateiname in einer Skriptliste stehen; hier wird wegen der ungesicherten Eingangsbindung bewusst kein vermeintlich sicherer aktiver Aufruf empfohlen. Ein Skriptpaar ist ein anderer Mechanismus mit eigenem Eingangsvertrag.

Ablauf und Grenzen

Die frühen Handler durchlaufen Eingangslisten für Positionen 1–8, statt nur die aktuelle Position inpath auszuwählen. Auch die verwendeten Listenindizes sind nicht als korrekte Ordnerbindung qualifiziert. Der Reader liest dagegen 0–8. Daraus folgt weder „nur aktueller Eingang“ noch „sicher alle Eingänge“ als bestätigter Produktvertrag. Rootlisten aus älteren Beispielen lösen diese Abweichung nicht.

Die allgemeinen Aktions-/Skriptlisten und Vor-Varianten sind keine austauschbaren Aliase. Eine dokumentierte Nachliste kann im Source früh auftauchen; eine gelesene Vorliste kann ohne ausführenden Aktionsaufruf bleiben. Diese statischen Grenzen sind keine neue nachgewiesene EXE-Regression.

Quellen und Einordnung

ImageConvert-4.pdf, 09.10.2026, PDF-S. 33 (gedruckt 29). IC/Form1.cs 589–592, 1652–1682, 2097–2109, 2193–2205, 2288–2301, 3951–3952; Whole-file-Suche nach ApplyScripts( und den Voraktionsarrays; Quellstand. Kein neuer Lauf.

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