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ImageConvert verstehen

ImageConvert überwacht Kundenordner unter Windows. Sobald eine Datei vollständig eingegangen ist, verarbeitet es sie nach der zugehörigen Kundenkonfiguration. Für Bilder verwendet es Photoshop, für Videos ffmpeg und für bestimmte SVG-Ausgaben Inkscape oder mutool. Bekannte Nichtbilder werden einsortiert, nicht in Bilder umgewandelt.

Was vor der ersten Verarbeitung feststehen muss

Du brauchst eine eingerichtete Installation, eine zugeordnete Kunden-JSON und die tatsächlich konfigurierten Ein- und Ausgangsordner. Die Namen in dieser Anleitung bezeichnen Rollen. Ein Ordner mit der Rolle entry kann in deiner Installation anders heißen.

  1. Ermittle in der Kunden-JSON name und root. root ist der Basisordner dieses Kunden.
  2. Lies unter mainFolder.inbox nach, welche Ordner für die Eingangsrollen eingerichtet sind.
  3. Prüfe unter mainFolder.print, mainFolder.web und gegebenenfalls mainFolder.video, welche Ausgaben vorgesehen sind.
  4. Stelle fest, ob ImageConvert über MonitorImageConvert.exe läuft oder direkt gestartet wurde. Der Monitor überwacht den Prozess und startet ihn nach einem Absturz erneut.

Die Kunden-JSON zeigt die Verschachtelung. Der Feldeintrag für root führt zur passenden Detailreferenz.

Vom Eingang zum Ergebnis

Station Was passiert dort? Was du kontrollierst
Eingangsordner Die Ordnerrolle bestimmt unter anderem Namensbildung und Printverarbeitung. Richtige Rolle und gegebenenfalls passender Schaltpfad.
Temporäre Verarbeitung Eine vollständig übertragene Datei wird nach temp verschoben. Ein leerer Eingangsordner bedeutet noch nicht, dass alle Ergebnisse fertig sind.
Printausgabe Bis zu vier Druckbilder; einige Positionen haben besondere Regeln. Tatsächliches Format, Pixelmaße und Farbmodus.
Webausgabe Vier erforderliche Webordner und weitere konfigurierbare Ausgänge. Beschnitt, Größe, Transparenz und erwartete Ausgänge.
Originalablage und Info-Datei Das Original wird abgelegt; die Info-Datei beschreibt die Verarbeitung. Ergebnisdateien und Status gemeinsam prüfen. refresh ist eine Ausnahme ohne reguläre Info-Datei.

Ein Schaltpfad ist ein Unterordner im Eingang, an den eine Ausgabe gebunden sein kann. active: true allein genügt dann nicht: Auch der Eingangsunterordner muss zur Bindung passen. Details: Ausgaben konfigurieren.

Die Eingangsrollen unterscheiden

  • entry: regulärer Neueingang; bei Namenskollisionen wird ein Zusatz gebildet.
  • reentry: erneute Verarbeitung ohne solchen Zusatz. Nutze diese Rolle nur, wenn bestehende Ergebnisse gezielt ersetzt werden dürfen.
  • noprint und reentry_noprint: entsprechende Namensbehandlung, aber ohne Druckbilder.
  • rotate_90, rotate_180, rotate_270: Drehung, danach Verarbeitung wie reentry.
  • refresh: besondere Aktualisierung, bei der die ersten vier Webbilder eine Ebene oberhalb der regulären Webablage landen und die reguläre Info-Datei entfällt. Das ist kein sicherer „nur Web“-Eingang: Weitere aktive Ausgaben, auch Print, können entstehen. Nutze diese Rolle nicht als allgemeinen Neueingang.

Anzeige und Kontrolle

Beim direkten Start lassen sich vor Beginn der Wandlung über Allgemein und Kunden die eingelesenen Einstellungen ansehen. Diese Dialoge sind laut Handbuch keine Editoren. Details ein/aus schaltet die ausführliche Ergebnisanzeige um. Beenden beendet ImageConvert nach Abschluss bereits begonnener Wandlungen.

Beim Start durch den Monitor oder mit other.startConversionImmediately: true stehen die Einstellungsansicht und der manuelle Start nicht wie beim direkten, wartenden Start zur Verfügung. Die Zähler beginnen bei jedem Programmstart wieder bei null; sie ersetzen keine Kontrolle der Dateien.

Weiter: Schnellstart auf bestehender Installation · Konfiguration sicher ändern · Fehler eingrenzen.

Quellen

Herstellerhandbuch ImageConvert, J. Weiß, Stand 09.10.2026, Datei ImageConvert-4.pdf: gedruckte S. 1–3 (PDF-S. 5–7), S. 9 und 17–18 (PDF-S. 13 und 21–22), S. 22–24 (PDF-S. 26–28), S. 41–46 (PDF-S. 45–50). PDF-Seiten sind ab dem Titelblatt gezählt. Der Dokumentstand ist keine Aussage über deine installierte Programmversion.

Ergänzend zur begrenzten refresh-Aussage im Handbuch: vorliegender Programmquelltext IC/Form1.cs, Zeilen 3958 ff. (Printzweig auch für inpath == 8) und 7323–7329 (Info-Schaltung), sowie die getrennt beschriebenen Bestandsbefunde auf IN-07. Ein Sourcebefund ist kein Nachweis für die lokal installierte EXE.