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PR-05 – Druckformat auswählen und Ersatzformate erkennen

Das Format am Printausgang bestimmt den Speichertyp einer neu erzeugten Druckdatei. Es ist keine Garantie, dass bei Originalübernahme oder Speicherfehlern genau dieser Typ entsteht. Prüfe deshalb den tatsächlichen Dateiinhalt, nicht nur die gewünschte Endung.

Konfigurationsort und Formate

Kunden-JSON: mainFolder.print.subFolder[].format. Die folgende Auswahl betrifft die frei verwendbaren Druckslots 1, 3 und 4; Slot 2 ist JPEG vorbehalten.

Wert Bedeutung/Wirkung Grenze
"eps", "gif", "jpg", "pdf", "psd", "tif" dokumentierte Druckbildtypen Exportfähigkeit hängt auch vom Dokumentzustand ab
"png-8", "png-24" konkret benannte PNG-Varianten nicht bloß aus png eine eindeutige Variante ableiten
"ai" laut Hersteller als PDF behandeln Photoshop erzeugt hier keine native Illustrator-Datei
"bleibt" Sonderwahl für Print 1 Originaltypregel, kein allgemeines Exportformat
rgb/cmyk als Suffix gewünschter Farbmodus PR-06, nicht beliebig mit allen Formaten kombinieren

Im gelesenen Speicher-Switch sind zusätzlich bmp und webp vorhanden. Das ist ein begrenzter Sourcebefund, keine vollständige aktuelle Printoptionen-/Wertefreigabe für jeden Slot oder jede Distribution. Weboptionen nicht pauschal als Printoptionen übernehmen.

Vorgehen und Beispiel

  1. Wähle den vorhandenen Slot 1, 3 oder 4 und prüfe dessen Sonderfälle.
  2. Setze das benötigte Format; stimme Farbmodus, Transparenz und Ebenenanforderungen darauf ab.
  3. Übernimm die Änderung kontrolliert.
  4. Prüfe Ergebnisformat, Pixelmaße, Ebenen/Transparenz und Protokoll. Ein Fehlerersatz ist nicht automatisch ein fachlich gleichwertiges Ergebnis.

Beispiel innerhalb des vorhandenen Slots 3, kein Default und keine vollständige Kunden-JSON:

{"active": true, "format": "pdf", "widthPx": 1200, "heightPx": 0, "resolution": 300}

Dies ist eine PDF-Auswahl, kein PDF/X-, CMYK- oder Joboptions-Vertrag.

Ersatzpfade und PDF-Grenzen

Das Handbuch nennt bei Photoshopfehlern JPG als Ersatz. Der gelesene Source unterscheidet genauer: Ein unbekannter Drucktyp führt im Defaultzweig zu TIFF; eine äußere Speicherexception führt zu JPEG-Export, danach gegebenenfalls TIFF. Nicht jedes Problem löst denselben Fallback aus und auch dessen Erfolg ist nicht garantiert.

Für PDF gibt es im Projekt keine vereinbarten Joboptions. Der gelesene Code legt ein PDFSaveOptions-Objekt an; daraus allein folgt kein vollständig expliziter PDF-Settingsvertrag. Keine PDF/X-Konformität, Auflösungs-/Kompressionswerte oder einen bestimmten Adobe-Preset erfinden. Die Speicherung eines Rasterdokuments als PDF stellt außerdem keine ursprünglichen Vektoren wieder her.

Feld: Print-format. Weiter: generische Originale, Farbmodus, Farbprofil, Web-/Printanleitung.

Quellen und Gültigkeit

ImageConvert-4.pdf, 09.10.2026, PDF-S. 36 (gedruckt 32), Fußnote 4. Statischer Intake IC/Form1.cs, compiledate 20261013: PDFSaveOptions-Objekt Zeile 75; Speicher-Switch und Ersatzwege 2591–2713. Ergänzende Nutzerklärung zu fehlenden PDF-Joboptions: docs/kompletttest/jonko-klarstellungen-20261013.md. Kein Lauf- oder PDF-Konformitätsnachweis.

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