Zum Inhalt

PR-02 – Generische Quellen als erstes Druckbild übernehmen

Bei als generisch erkannten Quellen ist Printbild 1 laut Hersteller das Originalbild. Ein für diesen Ausgang eingetragenes Rasterformat erzwingt in diesem Sonderfall also keine Rasterdatei. Die Originalablage und Print 1 sind dabei zwei unterschiedliche Ziele.

Wo wird das eingestellt?

Die Übernahme ist ein Verarbeitungszweig, kein eigener JSON-Schalter automatisch. Ihr Ziel ist der vorhandene erste Druckausgang mainFolder.print.subFolder[1]; die Originalablage liegt in subFolder[0].originalFolder. Die Quelle muss zur Bildverarbeitung zugelassen und der erste Druckausgang für den konkreten Eingangsweg freigegeben sein.

Quelle/Befund Einordnung laut Hersteller Folge für Print 1
EPS ohne erkannte Rasterkennung generisch Originalübernahme
AI/PDF ohne erkannte Rasterkennung generisch Originalübernahme; nicht jede Datei allein wegen ihrer Endung
SVG immer generisch Originalbehandlung
Infoflag 14 = 2 generisch erkannt Diagnosehinweis auf den verwendeten Zweig

Das Handbuch nennt eine inhaltsbezogene Erkennung: BEGINIMAGE bei EPS bzw. Image Conversion bei AI/PDF sprechen dort gegen die generische Einordnung. Dies ist eine dokumentierte Programmerkennung, kein allgemeiner Qualitätsnachweis einer Vektordatei.

Anwendung und Beispiel

  1. Prüfe, ob du eine Originalübernahme oder eine neu gerasterte Ausgabe brauchst.
  2. Kontrolliere Printslot 1 und seine Aktivierung, ohne den Originaleintrag davor zu entfernen.
  3. Vergleiche nach einer regulären Verarbeitung Infoflag 14 und den tatsächlichen Dateityp in Print 1. Prüfe die übrigen Druckausgänge getrennt.
  4. Nutze bei Rasterbedarf einen dafür geeigneten weiteren Printausgang; erwarte keine Aufhebung dieser Sonderregel nur durch einen anderen Formattext in Print 1.

Konkretes Beispiel ohne erfundenes Konfigurationsfeld: Wird eine zugelassene SVG-Quelle als generisch verarbeitet und Print 1 erzeugt, ist dort eine SVG-Originalübernahme zu erwarten, nicht allein wegen format: "tif" eine TIFF-Konvertierung. Die Formatangabe ist hier keine Defaultempfehlung.

Grenzen und Versionsbelege

Ein datierter Projektlauf mit ImageConvert_20260915_Net10_json_PS2026 belegte für die konkret geprüften SVG-/EPS-Quellen byteidentische Ablagen in Original und Print 1. Das ist kein zusätzlicher Laufnachweis für AI/PDF oder jede aktuelle EXE. Vorverarbeitung, Umbenennung und Eingangsfehler müssen von der reinen Kopierentscheidung unterschieden werden.

Feldhilfe zum Ziel: Print-name, active. Weiter: Printstruktur, bleibt für nicht-generische Quellen, Formatwahl, Web-/Printanleitung.

Quellen

ImageConvert-4.pdf, 09.10.2026, PDF-S. 35 (gedruckt 31), Abschnitt 3.5. Statischer Intake IC/Form1.cs, compiledate 20261013, 3981–4000. Historischer Laufbeleg: test-runs/full-minitest-20260915/RUN_LOG.md, Blöcke 6B/6C; dessen Aussage bleibt auf diese damaligen Quellen und diesen Build begrenzt.

Zurück zu Print