IN-10 – Leere Dateien in den Fehlerpfad übernehmen¶
Eine Datei mit Länge null wird unabhängig von ihrer Endung nicht als Bild/Video verarbeitet, sondern nach Error verschoben und als fehlerhaft gezählt. Das ist eine automatische Eingangsprüfung ohne Aktivierungsschalter.
Fundort und Voraussetzungen¶
Das Ziel stammt aus der Kunden-JSON: mainFolder.errorFolder, relativ zum Kundenroot. Der Ordnername Error ist hier die übliche Bezeichnung, nicht ein zusätzliches Rootfeld.
Die Datei muss für die Eingangsprüfung erreichbar sein. Eine noch gesperrte Übertragung ist nicht dasselbe wie eine endgültig leere Datei; siehe IN-02.
Ablauf und Gegenkontrolle¶
- Bei fehlenden Ausgaben die tatsächliche Größe des Inputs und den Abschluss der Übertragung prüfen.
- Im konfigurierten Errorziel nach der betroffenen Datei sehen. Nicht allein anhand ihrer Endung einen erfolgreichen Photoshopversuch annehmen.
- Fehlerzähler/Programmprotokoll prüfen und die Ursache beim erzeugenden bzw. übertragenden System beheben.
- Erst eine vollständig neu erzeugte Datei erneut bereitstellen. Keine leere Datei nur umbenennen und wieder einlegen.
Früher Fehlerpfad, nicht allgemeine Minimalinfo¶
Der gelesene Source versucht zunächst eine exklusive Öffnung; bei Länge null wartet er fünf Sekunden und misst erneut. Bleibt die Länge null, kopiert er nach Error, löscht den Eingangsstand, erhöht den Fehlerzähler und protokolliert im globalen Log. Dann kehrt dieser Zweig vor ErrorPrint/WriteInfoError zurück.
Deshalb nicht aus LOG-02 pauschal eine Kunden-Minimalinfo oder aus LOG-04 eine Mail für jeden Nullbytefall versprechen. Das Handbuch beschreibt die sichtbare Fehlerbehandlung; der statische frühe Zweig grenzt deren tatsächliche Umsetzung im untersuchten Quellstand ein. Keine neue EXE-Messung wurde vorgenommen.
Quellen¶
ImageConvert-4.pdf, 09.10.2026, physisch S. 5, 26 und 55, gedruckt S. 1/22/51. IC/Form1.cs, Z. 7147–7209, insbesondere 7156–7195, Intake mit Revisionsliteral 20261013.