Voraussetzungen und Programmbestandteile¶
ImageConvert ist eine Windows-Anwendung, die Photoshop für die Bildverarbeitung steuert. Welche zusätzlichen Werkzeuge und Skripte benötigt werden, hängt von den tatsächlich aktivierten Ausgaben ab. Diese Seite beschreibt den belegten Bestand – keinen universellen Installer und keine frei angenommene Versionsfreigabe.
Was wird für welche Aufgabe benötigt?¶
| Aufgabe | Voraussetzung | Belegter Ablage- oder Prüfhinweis |
|---|---|---|
| Bildverarbeitung | Installiertes Adobe Photoshop und passende ImageConvert-Distribution | Photoshop-Anbindung und gegebenenfalls Interop-DLL müssen zur Distribution passen. |
| Kundenverzeichnisse verarbeiten | Globale und kundenspezifische JSON-Konfigurationen sowie passende Zugriffsrechte | Konfigurationsstruktur und globale Einstellungen prüfen; ein Pfadbeispiel ist kein Installationsziel. |
| SVG aus generischen AI/EPS/PDF-Eingängen erzeugen | Inkscape oder mutool | Auswahl über other.svgTool in der globalen Konfiguration; Details unter SVG-Werkzeug. |
| EPS-Vorstufe für SVG-/PDF-Verarbeitung | Ghostscript (gswin64c.exe) |
Der Source sucht eine Installation unter dem Ghostscript-Programmbaum. Die darin genannte Version ist kein allgemeiner Pflichtstand und die Verzeichnisiteration keine Auswahlgarantie für die neueste Version. SVG-Weg. |
| Videoausgaben | FFmpeg und ExifTool gemäß Distribution | Das Handbuch nennt ffmpeg.exe und den Unterordner exiftool im Ordner von ImageConvert.exe. Weitere tatsächlich benötigte Bestandteile gegen die verwendete Distribution prüfen. |
| Freistellerinformation in Infofeld 19 | CutOutResult.jsx und entsprechende Kundeneinstellung |
Der gelesene Source sucht das Skript unter js, während das Handbuch verkürzt das Programmverzeichnis nennt. Fehlt es, wird der Aufruf beim Start deaktiviert und im KundenInfoFile vermerkt. Siehe Freistellerinformation; keine KI-Freistellung. |
| PSD-Zeichenflächen verarbeiten | Zeichenflaechen_exportieren.jsx und für die Zählung artboards.jsx |
Nicht aus dem Skriptnamen auf universelle Ebenenunterstützung schließen; die Hinweise zu Aktionen und Skripten und die konkrete Distributionsversion beachten. |
Bild-/Textpaar .script |
Das im Textpartner referenzierte Skript | Das Handbuch nennt den Unterordner js; Paarverarbeitung erklärt Benennung und Verwendung. |
| Automatischer Neustart nach Ausfall | Passend eingerichtetes Monitorprogramm | Monitor und Neustart sind eine eigene Betriebsfunktion, kein Ersatz für eine funktionsfähige Photoshop-Anbindung. |
Die Werkzeugwahl ist fachlich bedingt: Ein Kunde ohne Videoausgaben benötigt nicht allein aufgrund dieser Tabelle einen neu eingerichteten Videoworkflow. Vorhandene Skripte und Aktionen anderer Kunden nicht ungeprüft ersetzen.
Photoshop-Anbindung prüfen¶
Das Handbuch unterscheidet zwei Bauarten:
- Interop-Typen in die EXE eingebunden: Die separate
Interop.Photoshop.dllist für diesen Bauweg nicht erforderlich. - Separate Interop-DLL verwendet:
Interop.Photoshop.dllmuss im Startverzeichnis liegen. Die zur DLL gehörende Photoshop-Version muss vorhanden sein; das Handbuch warnt andernfalls vor einem Absturz.
Welche Bauart deine Distribution verwendet, ist deshalb vor dem Ersetzen oder Entfernen einer DLL festzustellen. Eine DLL nicht aus einer beliebigen anderen Installation übernehmen. Der Programmfenstertitel zeigt laut Handbuch die Photoshop-Version und das Erstellungsdatum von ImageConvert; diese Angaben bei der Diagnose notieren.
Die im Handbuch beschriebene Auswahl der zuletzt administrativ gestarteten Photoshop-Version betrifft die Erzeugung einer EXE auf dem Buildrechner. Sie ist keine pauschale Anweisung, Photoshop auf jedem Arbeitsplatz administrativ auszuführen.
Vor der ersten Verarbeitung¶
- Distribution identifizieren. Erstellungsdatum, mitgelieferte Programme und vorhandene Konfigurationsordner festhalten. Nicht nur den Dateinamen
ImageConvert.exevergleichen. - Photoshop und Anbindung abgleichen. Installierte Photoshop-Version und gegebenenfalls erforderliche Interop-DLL auf Zusammengehörigkeit prüfen.
- Benötigte Zusatzfunktionen bestimmen. Aus den aktivierten Kunden- und Ausgabeoptionen ableiten, ob Vektorwerkzeug, Videowerkzeuge oder besondere Skripte benötigt werden.
- Konfigurations- und Ressourcenpfade kontrollieren. Kundenbasis, Ein- und Ausgänge, Farbprofile, Aktionen und Skripte gegen die reale Umgebung prüfen. Keinen Pfad aus einem Dokumentationsbeispiel unverändert übernehmen.
- Vorhandene Installation sichern. Bei Änderungen besonders JSONs und lokale Skripte erhalten. Das ist eine redaktionelle Sicherheitsmaßnahme, keine automatisch ausgeführte Programmfunktion.
- Erst dann einen freigegebenen Auftrag verarbeiten. Die Eingangsverarbeitung erläutert, wie Eingangsweg und Dateityp die Ergebnisse bestimmen. Diese Websiteprüfung selbst startet keine ImageConvert-Verarbeitung.
Updates richtig eingrenzen¶
Das Handbuch empfiehlt auch die unterstützenden Werkzeuge auf Aktualität zu prüfen. Daraus folgt nicht, dass bei jedem ImageConvert-Update alle Komponenten ausgetauscht werden müssen. Photoshop-Wechsel, Programmupdate und Neuinstallation sind unterschiedliche Änderungen. Ein projektspezifisches Freigabe- oder Administrationsskript ist kein allgemeiner Bestandteil der ImageConvert-Installation.
Die konkreten Installerparameter und eine universelle Reihenfolge für Neuinstallationen sind durch die hier verwendeten Belege nicht festgelegt. Diese Seite behauptet deshalb keine getestete Installation auf einer bestimmten Windows-/Photoshop-Kombination. Die im Handbuch erwähnten historischen FFmpeg-Builds sind ebenfalls keine allgemeine aktuelle Downloadempfehlung.
Quellen¶
Herstellerhandbuch ImageConvert, Jakob Weiß, 09.10.2026 (ImageConvert-4.pdf), gedruckte S. 5–8 / physische PDF-S. 9–12, Kapitel 1.2–1.3. Der Original-PDF-Hash wurde für die Dokumentationsinventur geprüft. Statische Quellcodebefunde und die Identität einer installierten EXE bleiben getrennte Nachweisarten.