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Bildgröße und Qualität wählen

Ziel: Eine passende Größenregel auswählen und unnötiges Hochskalieren vermeiden. Pixelabmessungen, Printauflösung und Exportqualität sind unterschiedliche Einstellungen.

Voraussetzungen

Du kennst Zielmedium und gewünschte Pixelmaße sowie die Abmessungen der Quelle. Bearbeite einen vorhandenen Print- oder Webausgang in der Kunden-JSON und aktiviere Änderungen nach diesem Ablauf.

Die Größenregel auswählen

widthPx und heightPx stehen am jeweiligen Ausgabeobjekt. Negative Pixelzahlen sind in der JSON-Konfiguration nicht erlaubt. Die normalen Größenregeln gelten für Print- und Webausgänge; die folgenden Rezepte für fixed und square beziehen sich ausdrücklich auf Webbilder. Ihre Wirkung darf nicht allein aus der Anwesenheit desselben Feldes in einem Printbeispiel abgeleitet werden.

Ziel Einstellung Was du am Ergebnis prüfst
Proportional in einen Rahmen einpassen Beide Kanten größer null, specialSize: "no" Keine Kante überschreitet den Rahmen; das Motiv bleibt proportional.
Bestimmte Breite widthPx größer null, heightPx: 0, normale Größenregel Gewählte Breite und proportionale Höhe.
Bestimmte Höhe widthPx: 0, heightPx größer null, normale Größenregel Gewählte Höhe und proportionale Breite.
Originalabmessungen Beide Kanten null Abmessungen gegenüber der Quelle; Webbeschnitt kann die zugrunde liegende Fläche verändern.
Exakte Außenmaße mit Leerraum Beide Kanten größer null, specialSize: "fixed" Gewählte Außenmaße ohne verzerrtes Motiv; Leerraum an der kürzeren Motivseite.
Quadrat mit vorgegebener Kante Eine Kante größer null, andere null, specialSize: "square" Quadratische Fläche, proportionaler Inhalt und ergänzter Leerraum.

Für ein festes 1200 × 900-Pixel-Webbild lautet ein unvollständiges Konfigurationsfragment innerhalb eines vorhandenen Ausgabeobjekts:

{
  "widthPx": 1200,
  "heightPx": 900,
  "specialSize": "fixed",
  "mindestens": false
}

Das Fragment ersetzt keine vollständige Kunden-JSON. Die Maße sind eine gewählte Beispielvorgabe, kein Standard. fixed ist nicht dasselbe wie zusätzliches prozentuales canvas: Siehe Freistellung und Arbeitsfläche.

Für square mit zwei positiven Kanten beschreibt Tabelle 1 eine vom begrenzenden Maß abhängige Quadratgröße; ein späterer Absatz verkürzt dies auf die Breite. Wenn eine exakt bestimmte Kante verlangt ist, verwende daher die eindeutig dokumentierte Ein-Kanten-Variante, etwa Breite 900 und Höhe 0.

Hochskalierung bewusst begrenzen

  1. Entscheide getrennt für Print und Web, ob Rasterbilder größer als ihre Quelle werden dürfen.
  2. Für eine kundenweite Begrenzung setze imageDefaults.printQuality.limitImageToSourceSize bzw. imageDefaults.webQuality.limitImageToSourceSize auf true.
  3. Prüfe den einzelnen Ausgang: Dessen eigenes limitImageToSourceSize kann die Kundenregel überschreiben. Eine alte lokale Ausnahme kann sonst die beabsichtigte Begrenzung aufheben.
  4. Kontrolliere eine kleine Rasterquelle im Ergebnis. Die Begrenzung gilt laut Handbuch für nicht-generische Quellen; übertrage sie nicht ungeprüft auf Vektordateien.

Feldhilfe: Printbegrenzung · Webbegrenzung. Eine Begrenzung kann mit dem Wunsch nach exakten großen Zielmaßen kollidieren. Prüfe deshalb die tatsächlich erzeugten Außenmaße, statt beide Anforderungen als gleichzeitig garantiert anzunehmen.

Printtauglichkeit und Exportqualität unterscheiden

  • imageDefaults.printQuality.minPixelEdge legt die Schwelle der Printtauglichkeitsprüfung fest. behaviorIfTooSmall: 0 unterdrückt bei erfüllter Kleinbildbedingung die Druckbilder; 1 lässt sie mit Hinweis erzeugen. Im gelesenen Quellstand müssen dafür beide geprüften Quellkanten unter der Schwelle liegen; zusätzlich begrenzen Eingangsweg, Quelltyp und konfigurierte Printzielgrößen diesen Zweig. Das ist kein universeller Filter nach der kürzesten Bildkante. Wähle die Grenze nach dem vereinbarten Verwendungszweck. Die genauen Voraussetzungen stehen unter Kleine Quellen für Print prüfen.
  • resolution: 0 übernimmt laut allgemeiner Printgrößenregel die Eingangsauflösung, aber nicht ausnahmslos: Bei gleichzeitig widthPx: 0 und heightPx: 0 setzt der gelesene Print-1-/Print-2-Zweig anschließend ausdrücklich 300 dpi. Kontrolliere deshalb Pixelmaße und Auflösungsmetadaten getrennt; siehe Printauflösung übernehmen. Ein höherer dpi-Wert allein erzeugt keine zusätzliche Bildinformation. Für Web widersprechen sich Hersteller-History und späterer Reader: Der Reader liest ein resolution-Feld, während gelesene Webskalierzweige explizit 300 verwenden. Daraus wird hier keine verlässliche Web-dpi-Steuerung abgeleitet.
  • qualityJPG steuert die Exportqualität am Webausgang; die History nennt den Bereich 0–100 für JPG, AVIF und WEBP. Diese Skala darf nicht mit der JPG-Speicherstufe 12 von Druckbild 2 gleichgesetzt werden.

Vorgehen: Wähle zuerst die Pixelmaße, dann das Format und anschließend dessen Exportoptionen. Vergleiche ein Ergebnis bei normaler Ansicht und in Detailbereichen auf sichtbare Artefakte. Kontrolliere Dateigröße und Pixelmaße separat. Nutze für Transparenz ein geeignetes Format und prüfe sie im Ergebnis, nicht nur anhand der Dateiendung.

Details: Maximalgröße, feste Außenmaße, Mindestpixelkante, JPG-Optionen.

Quellen

Herstellerhandbuch ImageConvert, Stand 09.10.2026, ImageConvert-4.pdf: gedruckte S. 10 und 13–17 (PDF-S. 14 und 17–21), S. 32 und 37 (PDF-S. 36 und 41), FAQ S. 65–66 (PDF-S. 69–70), History S. 69–70 und 75 (PDF-S. 73–74 und 79). Die Angaben zu square werden hier auf die eindeutig belegte Ein-Kanten-Anwendung begrenzt.