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PR-07 – ICC-Zielprofil pro Ausgabe festlegen

Ein Zielprofil steuert die Farbkonvertierung der erzeugten Ausgabe. Die gelesene Routine heißt zwar Profilzuweisen, verwendet aber Photoshop ConvertProfile. Das ist fachlich mehr als das bloße Anhängen oder Zuweisen eines Profilnamens.

Konfigurationsort und Schlüssel

In der Kunden-JSON liest der vorhandene C#-Reader exakt colorProfil, nicht colorProfile.

Pfad Wert Bedeutung/Wirkung im gelesenen Source
mainFolder.print.subFolder[].colorProfil Profilname als String Zielprofil des Printausgangs
mainFolder.web.colorProfil Profilname als String Web-root-Profil; auch Fallback der gemeinsamen Routine
mainFolder.web.subFolder[].colorProfil Profilname als String eigenes Zielprofil des Webausgangs
gleichlautende Pfade mit colorProfile abweichende Beispielschreibweise im untersuchten Reader kein belegter Zugriff/Alias

Die historischen Feldanker heißen weiterhin Print-colorProfile, Web-root-colorProfile und Webausgang-colorProfile. Sie bleiben als Referenzen auf das damalige Beispiel erhalten, bestätigen aber nicht diese Schreibweise als Parserkey.

Voraussetzungen und Anwendung

  1. Bestimme das tatsächliche benötigte ICC-Zielprofil. Es muss in der verwendeten Photoshop-Umgebung unter dem erwarteten Namen verfügbar sein.
  2. Prüfe den Lieferstand des Readers. Verwende für den hier untersuchten Source colorProfil; ergänze nicht vorsorglich beide Schreibweisen.
  3. Setze den Profilnamen am betreffenden vorhandenen Ausgabeobjekt. Stimme ihn mit Farbmodus und Format ab.
  4. Übernimm die Änderung nach Konfiguration bearbeiten. Prüfe Protokoll, wirklichen Farbmodus und eingebettetes Profil; der Name in der JSON beweist noch keine erfolgreiche Konvertierung.

Fragment eines bestehenden RGB-Printausgangs, nur verwenden, wenn dieses Profil tatsächlich vorhanden und gewollt ist; Beispiel statt Default:

{"format": "psdrgb", "colorProfil": "eciRGB v2"}

Fallback und Konvertierungsgrenzen

Im gelesenen Source startet der lokale Profilwert leer. Fehlt ein eigener Wert und ist das Web-root-Profil nicht leer, verwendet die gemeinsame Routine dieses als Fallback, auch für Print. Explizite Printprofile werden mit dem konfigurierten Intent konvertiert; explizite Webprofile und der Rootfallback relativ farbmetrisch. Das beschreibt den gelesenen Code, keine bestätigte Herstellerabsicht für jeden Lieferstand.

Der Printfallback wurde am 14.10.2026 im Projekt als vorläufiges Test-Soll akzeptiert (assumption=true, revidierbar durch neue gegenteilige Information). Das ist keine Produktdefaultfreigabe. Fehlend, null und leer bleiben als Eingabezustände zu unterscheiden; daraus folgt kein allgemeiner zulässiger Nullvertrag.

Originalkopierzweige, spätere Moduswechsel, Photoshop-Defaults und Aktionen/Skripte können eine pauschale Aussage über das endgültig eingebettete Profil verhindern. Die statische Klärung ist kein Binarymatch und kein Farb-PASS. Historische Kunden-/Masterbeispiele werden durch diese Erklärung nicht still geändert.

Weiter: Formatwahl, Farbmodus, Printstruktur, Web-/Printanleitung, Diagnose.

Quellen und Gültigkeit

Herstellerhandbuch ImageConvert-4.pdf, 09.10.2026, PDF-S. 17–18, Printschema mit colorProfil. Direkt gelesener Intake IC/Form1.cs, compiledate 20261013: 639–644, 762–764, 1061–1062 sowie 6100–6128 (ConvertProfile/Fallback). Ergänzende Projektentscheidung: docs/kompletttest/jonko-klarstellungen-20261014.md, Abschnitt 4. Kein neuer Laufnachweis.

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