Web- und Printausgänge konfigurieren¶
Ziel: Einen vorhandenen Ausgang an seinen Verwendungszweck anpassen, ohne andere Ausgaben oder die Originalablage zu verändern.
Voraussetzungen¶
Du kennst die aktive Kunden-JSON und den Zielordner. Sichere die Konfiguration und verwende den Ablauf Bearbeiten und aktivieren. Die folgenden Ausschnitte sind unvollständige Konfigurationsfragmente für vorhandene Ausgabeobjekte. Sie ersetzen weder die Kunden-JSON noch die jeweilige subFolder-Liste. Die Beispielwerte sind bewusst gewählte Vorgaben, keine angenommenen Standardwerte.
Einen Webausgang festlegen¶
- Suche den gewünschten Eintrag in
mainFolder.web.subFolder[]. Erhalte die vier erforderlichen Webordnersuper,detail,listundthumb; zusätzliche Ausgänge folgen daneben. - Prüfe
mainFolder.web.rootFolderund dennamedes Eintrags. Zusammen bestimmen sie die konfigurierte Ablage innerhalb der Kundenstruktur. Ändere keine Ordnernamen, solange nachgelagerte Systeme darauf angewiesen sind. - Setze
active: true, wenn der Ausgang erzeugt werden soll. Prüfe zusätzlichschaltpfade: Eine dort angegebene Bindung verlangt den passenden Eingangsunterordner. Ohne passende Bindung gibt es trotz Aktivierung kein Ergebnis. - Wähle
formatund die Größenregel. Für einen JPG-Webausgang mit maximal 1200 × 900 Pixeln lässt sich das vorhandene Objekt beispielsweise so ergänzen bzw. ändern:
{
"active": true,
"widthPx": 1200,
"heightPx": 900,
"specialSize": "no",
"format": "jpg",
"qualityJPG": 80
}
- Lege Beschnitt und Transparenz unabhängig davon fest. Ein transparentes PNG benötigt eine dazu passende Exportoption; ein JPG ist dafür kein Ersatz.
- Aktiviere die vollständige Konfiguration per abgestimmtem Neustart. Verarbeite eine freigegebene Kopie über den vorgesehenen Eingang und gegebenenfalls Schaltpfad.
Prüfe das Ergebnis im konfigurierten Ziel: tatsächliches JPG, lesbares Bild, passende proportionale Abmessungen und keine unerwünschten Randverluste. Weitere Formate behandelt die Webformat-Referenz. Direkt zu den Feldern: format und qualityJPG.
Einen Printausgang festlegen¶
- Suche unter
mainFolder.print.subFolder[]den tatsächlichen Ausgabe-Eintrag. Der Eintrag füroriginalFolderist keine zusätzliche Druckausgabe und darf nicht durch einen Bildausgang ersetzt werden. - Prüfe die Position: Es gibt bis zu vier Druckbilder. Druckbild 2 ist für JPG vorgesehen; Druckbild 1 kann generische Originale übernehmen und unterstützt die Sonderangabe
bleibt. Nutze einen bestehenden regulären Ausgabe-Eintrag, dessen Rolle zum gewünschten Format passt. - Setze Aktivierung, Größe, Auflösung und Format. Dieses Fragment zeigt eine proportionale TIFF-Ausgabe, begrenzt auf 1700 × 2500 Pixel bei 300 dpi:
{
"active": true,
"widthPx": 1700,
"heightPx": 2500,
"specialSize": "no",
"resolution": 300,
"format": "tif",
"limitImageToSourceSize": true
}
- Kontrolliere
fileExtensions.printExtensions: Diese Liste betrifft erlaubte Druckausgabetypen, nicht die Klassifizierung der Eingangsdatei. Dafür istimageExtensionszuständig. - Falls ein Farbmodus verlangt wird, beschreibt das Handbuch Formatsuffixe wie
psdcmykoderpdfrgb. Ein CMYK-Suffix ersetzt keine abgestimmte ICC-Profilvorgabe. - Verarbeite nach Aktivierung eine Kopie über einen Eingang mit Printverarbeitung, also nicht über eine
noprint-Rolle. Prüfe Format, Pixelmaße, Auflösung und Farbmodus in der Ergebnisdatei. Kontrolliere auch den Kundenfehlerordner: Bei einem Speicherfehler kann laut Handbuch stattdessen JPG exportiert werden.
Printbilder werden im regulären Ablauf nicht wie die Webvorlage beschnitten. Die Originalübernahme bei generischen Quellen und bleibt folgt eigenen Regeln; siehe Druckbildtypen und Originalübernahme.
Farbprofile nicht aus Beispielen übernehmen¶
Im Herstellerbeispiel steht colorProfil, die vorhandene Feldreferenz führt dagegen colorProfile. Der vorliegende Programmquellstand liest für Printausgänge, Webroot und einzelne Webausgänge ausdrücklich colorProfil; colorProfile ist dort kein belegter Alias. Übernimm deshalb keine Profilvorlage allein aus der beispielbasierten Feldreferenz und ergänze nicht vorsorglich beide Schreibweisen. Nutze colorProfil nur mit einem für deine Installation bestätigten Profilnamen und prüfe das tatsächliche eingebettete Profil im Ergebnis. Das Lesen des Quelltexts beweist noch keine Übereinstimmung mit deiner installierten EXE. Bestehende funktionierende Profilbindungen bleiben bei einer reinen Größen- oder Formatänderung unangetastet. Siehe Profilfunktion.
Quellen¶
Herstellerhandbuch ImageConvert, Stand 09.10.2026, ImageConvert-4.pdf: gedruckte S. 10–18 (PDF-S. 14–22), S. 24 (PDF-S. 28), S. 28 und 31–32 (PDF-S. 32 und 35–36), S. 39–40 (PDF-S. 43–44), History S. 75 (PDF-S. 79). Profil-Schreibweisen mit der vorhandenen Feldreferenz verglichen. Ergänzend: vorliegender Programmquelltext IC/Form1.cs, Zeilen 640–643, 763–764 und 1060–1062, liest colorProfil; kein belegter Alias colorProfile, kein Nachweis der installierten EXE.