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ACT-07 – Je Schaltpfad eines Ausgangs unterschiedliche Canvas-Einstellungen definieren

Was ist damit gemeint?

Ein Motiv soll je Eingangsunterpfad unterschiedliche Zusatzfläche erhalten. Belegt ist ein Canvasobjekt am Webausgang. Nicht belegt ist eine Liste verschiedener Canvasobjekte, aus der jeder Schaltpfad einen eigenen Eintrag auswählt. Mehrere Filter an demselben Ausgang teilen dessen Canvasdefinition.

Wo wird sie konfiguriert?

Unter mainFolder.web.subFolder[].canvas, neben der ausgangsbezogenen Liste schaltpfade.

Feld im Canvasobjekt Typ / belegte Werte Wirkung
widthPercent Zahl, 0 ohne zusätzliche Breite; positive Erweiterung Zusätzliche Gesamtbreite in Prozent, nicht Prozent pro Rand
heightPercent Zahl entsprechend Zusätzliche Gesamthöhe
horizontalAlignment String Left, Cntr, Rght Verankerung des vorhandenen Motivs auf der erweiterten Fläche
verticalAlignment String Top, Cntr, Bttm Vertikale Verankerung

schaltpfade ist eine separate Stringliste. Kein Feld enthält einen Index auf unterschiedliche Canvasobjekte. Globale Werte unter imageDefaults.canvas haben einen anderen, an die Schattenvorlage gebundenen Ablauf; sie sind kein Ersatz für eine Per-Match-Tabelle. Die vollständige Canvasreferenz ist WB-18.

Voraussetzungen und Vorgehen

  1. Bestimme, ob ein gemeinsamer Rand für alle Matches genügt. Dann reicht die Canvasdefinition des Ausgangs.
  2. Identifiziere das bestehende zusätzliche Webziel und seinen Filter. Ein Filtereintrag aktiviert keinen deaktivierten Ausgang.
  3. Setze beide Prozentwerte und beide Ausrichtungen ausdrücklich. Vermeide unbestätigte negative Werte oder erfundene Randfarboptionen.
  4. Prüfe specialSize, Trim, Schatten und spätere Canvas-/Cropoperationen. Außenmaße allein zeigen nicht, welche Phase gewirkt hat.
  5. Für wirklich unterschiedliche Werte nutze nur ein abgestimmtes Konzept mit eindeutig getrennten Ausgangsidentitäten oder lass die Same-Target-Zuordnung für die Programmfassung klären. Identische Zielnamen sind kein belegter sicherer Ersatz.
  6. Kontrolliere Motivgeometrie, Randverteilung und Ausgabeidentität, nicht bloß Breite und Höhe der Gesamtdatei.

Beispiel: ein Canvas für zwei Schaltpfade

Fragment eines vorhandenen zusätzlichen Webausgangs, keine vollständige Kundenkonfiguration:

{
  "schaltpfade": ["SP1", "SP2"],
  "canvas": {
    "widthPercent": 10,
    "heightPercent": 0,
    "horizontalAlignment": "Cntr",
    "verticalAlignment": "Cntr"
  }
}

Das Fragment fordert eine mittige Erweiterung der Gesamtbreite um zehn Prozent an. Für beide passenden Eingangswege ist derselbe Wert hinterlegt. Es bedeutet weder zehn Prozent je Seite noch unterschiedliche Ränder für SP1 und SP2.

Ablauf und Grenzen

Im regulären Webzweig wird der lokale Canvas nach der Größenanpassung aus den aktuellen Dokumentmaßen berechnet; anschließend können square/fixed die Außenfläche erneut festlegen. Globaler Canvas wirkt im gelesenen Ablauf nur im aktiven Schattenzweig. Er ist deshalb kein pauschaler globaler Default, der durch das lokale Objekt vollständig überschrieben wird. Füllung und Transparenz hängen auch vom Dokument und Ausgabeformat ab.

Die Schaltpfadbehandlung hat eigene Grenzen: ACT-06. Unterschiedliche Canvasdefinitionen je Treffer eines einzelnen Ausgangs sind weder durch die getrennten Listen noch durch eine bestätigte Anforderung implementiert nachgewiesen. Ein allgemeiner Border-Modus oder frei definierbare Canvasfarbe ist durch die vier Felder nicht belegt.

Einordnung vorhandener Prüfentscheidungen

Am 11.10.2026 wurde der Bedarf unterschiedlicher Canvaswirkungen bestätigt. Die spätere Methode vom 26.10.2026 verlangt getrennt benannte Inputs und getrennte Ergebnisidentitäten mit eigenen neutralen Kontrollen. Die dabei festgelegten Geometrien sind Prüfsoll, keine bereits gemessenen IC-Ergebnisse und kein Same-Input-/Same-Target-Nachweis. Die dortigen nativen Läufe waren als NOT_RUN geführt. Daraus entsteht weder eine neue Produktzusage noch eine zusätzliche Laufpflicht.

Quellen und Einordnung

ImageConvert-4.pdf, 09.10.2026, Canvasbeschreibung PDF-S. 22, 25 und 40; Aktionsreichweiten PDF-S. 33–34. IC/Form1.cs 1149–1171, 1471–1582, 4463–4477, 4625–4632, 4664–4722; Quellstand. Historische Bedarfsentscheidung coordinator/user-resources-20261011/confirmed-decisions.json, ACT-07; Methodengrenze bindings-named-routes-20261026/OPERATIONS.md. Kein neuer Lauf.

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